„VIENNA LOST SYMPHONIES“
Ziel des Projekts ist die wissenschaftliche Erschließung, digitale Edition, Analyse, Rekonstruktion und
künstlerische Wiederbelebung vergessener Symphonien des Wiener Kulturraums zwischen 1700 und 1800.
Historische Quelle → Manuskript→ Digitale Edition → MEI-Codierung → Musikwissenschaftliche Analyse →
MIR-gestützte→ Performanceforschung →Historisch informierte Interpretationsmodelle (HIP) →
Virtuelle Aufführung → Vergleich alternativer→ Klangrealitäten → Konzertaufführung
Im Zentrum des Projekts stehen die digitale Edition historischer Quellen, die Erstellung wissenschaftlicher Partituren, die MEI-Codierung, computergestützte Analysen sowie die Entwicklung virtueller Interpretations- und Aufführungsmodelle. Dadurch können historische Werke unter unterschiedlichen künstlerischen, akustischen und aufführungspraktischen Bedingungen – teilweise nach rund 250 Jahren – wieder erlebbar gemacht werden. Durch die Verbindung von Digital Humanities und Virtual Performance umfasst das Projekt virtuelle Interpretation, Historically Informed Performance Simulation (HIP), akustische Simulationen sowie den Vergleich verschiedener Aufführungsmodelle. Auf diese Weise werden vergessene Symphonien neu erschlossen und für Forschung, Aufführungspraxis und Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Das Projekt ist offen für Kooperationen mit Universitäten, Forschungsinstitutionen, Archiven, Dirigentinnen und Dirigenten, Orchestern sowie Produzentinnen und Produzenten orchestraler Musik.